Infrastruktur

Die Auslagerung der Informatik einfach erklärt

Ein Beitrag von Talus Informatik AG am 08. Januar 2021
Lesedauer: ca. 4min

IT-Outsourcing

Der Trend steigt weiter - immer mehr Verwaltungen und Unternehmen entschliessen sich, wesentliche Bereiche ihrer Informatik auszulagern und so einen stetig wachsenden Arbeitsbereich und damit auch Verantwortung an externe Dienstleister abzugeben.

In diesem Beitrag erfahren Sie, was der weitverbreitete Begriff «IT-Outsourcing» eigentlich bedeutet und welche Vor- und Nachteile diese Betriebsform mit sich bringt.

Was ist IT-Outsourcing überhaupt?

Beim IT-Outsourcing wird die gesamte IT-Infrastruktur oder einzelne Geschäftsbereiche mit erhöhten IT-Anteilen an einen externen Dienstleister ausgelagert

Ein simples Praxisbeispiel wäre zum Beispiel die Auslagerung der Datenspeicherung an einen Provider, welche diese Leistung günstiger anbieten kann, als der Aufbau einer eignen Infrastruktur kosten würde.

Fachbegriffe verständlich gemacht

Service Level Agreement (SLA)

In den vereinbarten Vertragsbedingungen, den Service Level Agreement (SLA), wird der Umfang sowie die Qualität der Dienstleistungen festgehalten. Hierbei können die unterschiedlichsten Leistungsebenen eines Unternehmens ins Outsourcing einbezogen werden.

IT-Infrastruktur

Die IT-Infrastruktur beinhaltet die komplette Computerlandschaft:

  • Hardware (Computer, Telefon, Drucker, Beamer)
  • Netzwerkkomponenten (Router, Firewall)
  • Software (Microsoft Office, CRM)

Managed Services

Unter Managed Services wird ein Teil-Outsoucing, welches ebenfalls durch SLA geregelt wird, verstanden. Bei dieser Variante wird lediglich ein Teilbereich der lokalen IT-Infrastruktur, durch den externen Dienstleister übernommen.

Full Outsourcing

Von Full Outsourcing spricht man, wenn der Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur an einen externen Dienstleister auslagert wird. Bei dieser Form verwaltet der Provider die Infrastruktur und fungiert bei Supportfällen als erste Anlaufstelle.

Software-as-a-Service (SaaS)

SaaS ist die Mietvariante von Software. Diese wird zu einem bestimmten Fixpreis aus der Cloud eines Anbieters für die vereinbarte Nutzungsdauer zur Verfügung gestellt. Eine lokale Installation fällt so weg und der Dienstleister kümmert sich um alle Updates und das Fehlermanagement.

«Do what you do best, and outsource the rest.»
Peter F. Drucker, US-amerikanischer Ökonom

Vorteile von IT-Outsourcing

  • Konzentration auf Kerngeschäft
  • Optimierung interner Ressourcen
  • Skalierbarkeit
  • Kosteneffizienz durch Pay-Per-Use Ansatz
  • Kostentransparenz
  • Aktuellste Technologie

Nachteile von IT-Outsourcing

  • Punktuelle Abhängigkeit von externem Dienstleister
  • Geringerer Einfluss auf Termine (z.B. Wartungsfenster) 
  • Teilweiser Verlust von internem IT-Fachwissen

Fazit

Ob sich ein IT-Outsourcing für Ihr Unternehmen auszahlt oder nicht, hängt von mehreren Faktoren ab und lässt sich, ohne genauere Abklärung der Anforderungen und Analysen der bestehenden Prozesse, nur schwierig beurteilen. 

Inhouse oder doch Outsourcing? Unabhängig von strategischen Veränderungen und internen Entwicklungen, lohnt es sich, die Frage nach der geeigneten Betriebsvariante zu stellen.

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