
Rund 20 Prozent der Mitarbeitenden kündigen in den ersten 100 Tagen – oft wegen fehlendem oder unstrukturiertem Onboarding. Die Stadt Nidau wollte das ändern. Mit dem Abacus On-/Offboarding-Modul hat sie ihre HR-Prozesse vereinheitlicht, transparenter gestaltet und dafür gesorgt, dass neue Mitarbeitende von Anfang an gut begleitet werden.
Mit rund 200 Mitarbeitenden, verteilt auf verschiedene Abteilungen, war es für das HR der Stadt Nidau schwierig, den Überblick zu behalten: Wer hat welche Informationen erhalten? Ist der Laptop bereit? Wurden die Logindaten rechtzeitig bereitgestellt? Eveline Nobs, Leiterin HR, suchte nach einer Lösung, die Klarheit schafft – für alle Beteiligten.
Seit der Abacus Version 2024 steht das On-/Offboarding-Modul zur Verfügung. Es verbindet alle involvierten Stellen – HR, Abteilungsleitungen, Lohnbuchhaltung – in einem strukturierten Prozess mit automatischen Erinnerungen, Checklisten und klaren Zuständigkeiten. Jede beteiligte Person weiss, was sie wann erledigen muss.
Nina Uhlmann aus dem Abacus-Team von Talus hat die Einführung bei der Stadt Nidau begleitet. Nach einem gemeinsamen Workshop zur Prozessdefinition, einer Testphase mit fiktiven Personen und einer schrittweisen Anpassung auf die verschiedenen Abteilungen läuft das Modul heute im produktiven Alltag.
Wie die Einführung im Detail verlief, was Eveline und Nina aus dem Projekt gelernt haben und was Eveline abschliessend sagt - den vollständigen Artikel im IKUMA 2-2025
«Ich muss den Leuten nicht mehr nachrennen und mir unzählige Pendenzen aufschreiben. Das System erinnert automatisch an offene Aufgaben. Das ist eine grosse Arbeitserleichterung und spart viel Zeit.»

Eveline Nobs, Leiterin HR, Stadt Nidau
Logindaten und Hardware sind heute rechtzeitig bereit. Neue Mitarbeitende erhalten alle Unterlagen bereits vor dem Stellenantritt. Und das HR hat endlich den Überblick, ohne Excel-Listen oder manuelle Erinnerungen.
Die grösste Herausforderung war nicht technischer Natur, sondern eine menschliche: alle Abteilungsleitungen mitzunehmen und sie für das neue Tool zu gewinnen. Mit gezielten Schulungen und dem sichtbaren Mehrwert im Alltag hat das heute funktioniert. Ein Lernpunkt, der für jedes HR-Digitalisierungsprojekt gilt.