Neue, moderne IT-Infrastruktur für die Gemeindeverwaltung Thierachern

13.07.2018

Die Gemeinde Thierachern
Die Gemeinde Thierachern

Die Einwohnergemeinde Thierachern (2400 Einwohner) betreibt eine eigene IT-Infrastruktur in der Gemeindeverwaltung. Der technologische Wandel bewirkt, dass die Geräte und Programmversionen in immer kürzeren Intervallen aktualisiert oder ersetzt werden müssen. Die Gemeinde Thierachern hat sich entschieden, der Talus Informatik AG Installation, Migration und Wartung der Server und Arbeitsplätze anzuvertrauen.

Der Projektumfang – mit dieser Systeminfrastruktur werden die Mitarbeitenden in Zukunft arbeiten

Die Projektleitung und die Dienstleitungen der Talus Informatik AG

  • Der Talus-Projektleiter koordiniert und plant das gesamte Projekt (Koordination, Planung, Kosten- und Terminkontrolle, Projektabschlussbericht).

  • Die in den entsprechenden Produkten zertifizierten System Engineers der Talus Informatik AG realisieren die Erneuerung der IT-Infrastruktur. Alle Systeme werden in Wiler bei Seedorf im speziell dafür eingerichteten Techniker-Raum vorinstalliert und vorkonfiguriert, damit vor Ort ein möglichst kurzer Umstellungsaufwand entsteht. Die alten Geräte werden von der Talus Informatik AG kostenlos entsorgt. Da die Talus Informatik AG das Datenschutzgütesiegel GoodPriv@cy besitzt, kann sich Thierachern darauf verlassen, dass alle Datenspeicher mit einem speziellen Gerät auch wirklich gelöscht werden. Die Wartung der durch die Talus Informatik AG installierten Geräte wird über ein Service Level Agreement (SLA) zu einem fixen Pauschalpreis sichergestellt.

Fujitsu
Fujitsu

Veeam
Veeam

NetKey
NetKey

Sophos
Sophos

Die Komponenten der neuen IT-Infrastruktur

  • Die neuen Rack-Server werden im bestehenden 19" Rack eingebaut.

  • Sehr leistungsfähiger Fujitsu Server Primergy RX 2540 M4

  • Um das lokale Netzwerk (LAN) optimal zu schützen, wird eine Sophos SG 125 Firewall mit FullGuard-Subscription eingesetzt. Als lokaler Virenschutz wird Trend Micro Worry-Free installiert.

  • Als Desaster- und Backup-Lösung wird Veeam Backup & Replication Essential eingesetzt. Als sekundärer Datenspeicher werden die Daten auf einer QNAP RackStation gespeichert. Die Daten werden aber auch an einem externen Standort gespeichert. Mit der Lösung Veeam wird sichergestellt, dass die Datensicherung automatisiert an einem zweiten Standort, welcher im Besitz und unter Kontrolle der Gemeinde ist, ausgeführt wird.

  • Die neuen Arbeitsplatzsysteme wurden den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und der verwendeten Applikationen individuell angepasst. So kommen verschiedene Geräte wie MS Surface Pro, Fujitsu Lifebook U757, Fujitsu Esprimo P957 und Fujitsu Esprimo P957 zum Einsatz. Damit die optimale Ergonomie sichergestellt wird, werden 24" SyncMaster-Monitore von Samsung installiert, was die Mitarbeitenden sicher sehr schätzen werden.

  • Die Microsoft-Plattform wird auf Windows Server 2016, Exchange 2016, Office Professional 2016 aufgebaut. Die Gemeindesoftware DuMo wird auf der neuen IT-Infrastruktur installiert.

  • Damit die einmalige Softwareinstallation und die zukünftigen Aktualisierungen (Service-Packs, neue Versionen, neue Programme) effizient und automatisiert im Netz verteilt werden können, wird die Softwareverteilung- und Software-Inventar-Lösung NetKey zum Einsatz kommen. Das reduziert den Aufwand für den Unterhalt, und der Kunde hat jeder Zeit den Überblick über sein aktuelles IT-Inventar.

Wir sind überzeugt, dass die Mitarbeitenden mit der neuen IT Infrastruktur effizienter, angenehmer und sicherer arbeiten werden. Wir danken dem Gemeinderat, der IT-Kommission und den Projektverantwortlichen für das Vertrauen in das Wissen und die Erfahrung des Talus-Teams und die angebotenen Produkte.

Hans-Peter Bigler der Gemeinde Thierachern stand der Talus Informatik AG für einige Fragen zur Verfügung.
Hans-Peter Bigler der Gemeinde Thierachern stand der Talus Informatik AG für einige Fragen zur Verfügung.

Weshalb haben Sie einen neuen IT-Partner für die Lieferung und Betreuung Ihrer IT-Infrastruktur gesucht?

Die bestehende IT war in die Jahre gekommen (Anschaffung Mitte 2011). Einzelne Komponenten mussten bereits ausgewechselt werden und das System zeigte sich immer störungsanfälliger. Ein Wechsel der IT drängte sich also auf. Eine Anschaffung in dieser Grössenordnung geht nicht ohne entsprechende Ausschreibung der benötigten Arbeiten und Dienstleistungen im Markt. Im Vorfeld wurde deshalb das korrekte Ausschreibungsverfahren evaluiert (Einladungsverfahren) und in einem zweiten Schritt wurde bestimmt, welche IT-Anbieter mit dieser Ausschreibung bedient werden. Nebst dem bisherigen Anbieter, mit dem wir im Übrigen sehr zufrieden waren, wurde u.a. auch Talus, als ausgewiesener und in zahlreichen Gemeinden tätiger IT-Anbieter, angefragt.

Wie sind Sie dabei vorgegangen?

Für die Erneuerung wurde durch den Gemeinderat eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Wir hatten das grosse Glück, das nebst Vertretern der Verwaltung und des Gemeinderates (reine Anwender) auch zwei Personen mit sehr guten IT-Kenntnissen in diesem Gremium Einsitz nahmen. Die Arbeitsgruppe hatte die Aufgabe, die Bedürfnisse und Anforderungen seitens der Verwaltung in die Erstellung detaillierter Submissionsunterlagen fliessen zu lassen.

Weshalb haben Sie sich wieder für eine Inhouse-Lösung entschieden?

Eine grosse Rolle hatte bei diesem Entscheid die Sicherheit der zum Teil sehr heiklen Daten. Zum andern zeigte sich, dass eine Inhouse-Lösung – betrachtet man sie über einen ganzen IT-Zyklus – nicht teurer als eine gehostete Lösung sein muss. Die Minimierung der Abhängigkeit von Dritten war ein weiterer Grund für diesen Entscheid.

Welche Erfahrungen/Erkenntnisse haben Sie bei der Evaluation gemacht/gewonnen?

Trotz in unseren Augen detaillierten und gut erarbeiteten Submissionsgrundlagen zeigte sich rasch, dass ein Vergleich der erhaltenen Angebote sehr schwierig ist. Bei der Hardware, wo bezüglich Spezifikationen und Aufbau detaillierte Vorgaben gemacht wurden, fiel der Vergleich leichter. Bei den weiteren Dienstleistungen (Installation, Support, Wartung etc.) war dies wesentlich schwieriger. Ein Laie oder reiner Anwender gerät hier sehr schnell an seine Grenzen. Insofern waren wir auch in diesem Punkt um unsere beiden versierten Arbeitsgruppenmitglieder sehr dankbar.

Wieso haben Sie sich für das Angebot von Talus entschieden?

Das Angebot der Talus Informatik AG war ausgewogen und vollständig. Gerechnet auf einen IT-Zyklus von fünf Jahren, war es zudem das günstigste Angebot. Für die Hardware wurden in den Submissionsunterlagen Leistungsbandbreiten vorgegeben. Die Talus Informatik AG hat Geräte offeriert, die am oberen Ende dieser Leistungsbandbreite zu finden sind. Damit wurde die Talus Informatik AG den Anforderungen, die wir an eine gute, zukunftsgerichtete IT-Infrastruktur stellen, am besten gerecht.

Hinweis zur Verwendung von Cookies. Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unseren Datenschutzinformationen.