App-to-Date

15.03.2017

Das Internet ist heutzutage mobil, bei der Zugriffsart gibt es aber Unterschiede.

Der Zugang zum Internet ist heute von überall, zu jeder Zeit und mit beliebigen Geräten gewährleistet. Mit dem Aufkommen der ersten Smartphones vor rund 10 Jahren wurde dieses Zeitalter eingeläutet. Webseiten wurden in den letzten Jahren, gemäss dem Ansatz «Mobile-first», für die Verwendung von mobilen Endgeräten optimiert. So ist heute das Surfen im Web auch via Smartphone sehr komfortabel geworden.

Mobile Website oder App

Mobileoptimierte Website der Gemeinde Moosseedorf

App der Gemeinde Moosseedorf

Mobile Website oder App?

Die optimale Antwort auf diese Frage lautet «sowohl als auch». Dass eine Webseite heutzutage für mobile Geräte optimiert sein muss, gehört zum Standard und muss nicht weiter diskutiert werden.

Was aber sind die Vorteile einer App?

Apps sind in der Regel besser auf die mobilen Geräte angepasst und bieten damit verbunden einen höheren Komfort bei der Bedienung. Apps dürfen ausserdem auf erweiterte Funktionen wie z.B. die Kamera, Push-Meldungen oder GPS zurückgreifen, was mobilen Webseiten oftmals verwehrt bleibt. Apps werden eigenständig für die Verwendung mit Smartphones und Tablets, mit den dazugehörigen Betriebssystemen programmiert und sind für den Gebrauch eines Touchscreens optimiert. Dies ermöglicht eine schnellere und präzisere Bedienung.

Nicht zu verachten ist die Tatsache, dass Apps Daten auf dem Gerät speichern. Dies reduziert nicht nur die Ladezeiten sondern ermöglicht es auch, Inhalte Offline zu verwenden. Was wiederum das Datenvolumen des Nutzers schont.

Fazit

Eine App bringt viele Vorteile und die Einführung einer solchen, sollte unbedingt ins Auge gefasst werden. Der erste Schritt hingegen bildet sicherlich die Optimierung der bestehenden Website für mobile Endgeräte.

Die Gemeinde-App

Auch an Städten und Gemeinden geht dieser Trend nicht vorbei. Immer mehr setzen sie, nebst der mobileoptimierten Webseite, auf eine eigene App. Dabei bilden die bereits erwähnten Zugriffe auf erweiterte Funktion einen zentralen Bestandteil. Z.B. können mit dem Schadensmelder, Schäden auf öffentlichen Plätzen direkt via App fotografiert und der Gemeinde gemeldet werden. Dank der Geolokalisation wird das gemachte Bild direkt mit den Standortdaten übermittelt, so kann die Gemeinde den genauen Standort direkt ermitteln. Via Push-Meldungen können die Bürger z.B. über die anstehende Abfallsammlung oder kommende Veranstaltungen informiert werden.

Inhalte zwei Mal erfassen – mit Nichten

Dank Schnittstellen zum bestehenden Content-Management-System, wie z.B. das von der Talus Informatik AG eingesetzte Weblication CMS, werden die Daten und Aktualisierungen direkt ab der Gemeindewebsite übernommen.

Einen spannenden Bericht zu diesem Thema gab es in der Ausgabe vom 13.02.2017 der Berner Zeitung.

Interessant dabei ist, dass 6 von den 8 Gemeinden auf die Gemeinde-App der anthrazit ag setzen, welche von der Talus Informatik AG vertrieben wird.

App der Gemeinde Bolligen

Bolligen

App der Gemeinde Moosseedorf

Moosseedorf

App der Gemeinde Brembargen BE

Bremgarten BE

App der Gemeinde Schüpfen

Schüpfen

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